Dinas Tagebuch

Nicht mal Fliegen ist schöner....

Ich bin dann mal in einem Parallel-Universum

„Bevor ich endgültig zu alt für so einen Quatsch bin, mach ich nochmal ein LARP“ sagte ich, buchte auf dem Larphof ein Anfänger-Con und ging letzten Freitag bis Sonntag IT.
Oh, entschuldigung, das versteht ja wieder niemand....
Also:
Ich bin Rollenspielerin und habe bisher auf Papier und mit Würfeln das Böse gejagt. Nunmehr seit 19 Jahren (Ja, Oliver, wirklich!!). Ich war Besitzerin eines Spieleladens. Das so genannte Live-Rollenspiel, bei dem man sich verkleidet, „in echt“ eine Rolle spielt (echt nur in Abgrenzung vom Papier-Rollenspiel, natürlich bleibt es immer noch das Spiel einer Rolle) und mit Latex-Waffen (sage niemals NICHT Plastikwaffen! Dann wirst du im echten Echt erschlagen!) aufeinander einprügelt, fehlte mir noch in meiner a-1000-nerd-things-to-do-before-you-die Sammlung. Genug der Klammern. Wie soll ich nun am besten erklären, was ich da gemacht habe?

Abgebrannt! Wir helfen.

Mir fehlen die Worte.
So ist das, wenn Dinge, die eigentlich immer anderen passieren, plötzlich Menschen geschehen, die man kennt. Auch wenn es "nur" aus einem Netzwerk ist und man mit der Betroffenen "nur" zwei Emails ausgetauscht hat, an die sie sich vermutlich jetzt schon nicht mehr erinnern wird.
Aber ein Name, eine Emailadresse, bekommt plötzlich ein Gesicht - und ein Schicksal. - Gänsehaut

Lest besser selbst weiter. Und spendet. Ich weiß, dass das Geld ankommen wird und dass es gut tun wird. Es muss ja nicht viel sein.



Ein starkes Beispiel dafür, dass im Netz Menschen sind, die in der Gemeinschaft Gutes tun können.

Hot Dog

Es ist wieder heiß geworden....

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Familiennachwuchs

Ich wollte schon häufiger eine Katze. Bisher hatte ich immer „nur“ einen Hund. Seit gut einer Woche lebt in unserem Haushalt beides.

Der Zufall wollte es, dass ausgerechnet in meinem Hundeschul-Forum Katzen angeboten wurden. Ein Viertelstreuner-Fehltritt, genauer Geburtstag unbekannt. Da hab ich einfach spontan letzte Woche ein Katzenmädchen geholt.

Und Tom? Unser hyperaktiver im Moment vollpubertierender Aussie-Hundesohn?

Dass fast nichts, außer dem Label „Hund“ an Benni erinnert, war wie erwähnt Absicht. Aber Tom hat mich bei seinem Heranwachsen nahe an den Abgrund meiner Geduld getrieben.

Zugegeben, in der Hundeschule wurde mir auch gesagt, ich verlange zu viel von, ihm. Natürlich könne ein Vierjähriger Klavierspielen lernen, aber nötig wäre das nicht. Ich habe die den Aussies nachgesagte Intelligenz einfach überbewertet. Nachdem das einmal geklärt war, wurde es besser. Tom begreift faszinierend schnell, was man von ihm möchte und inzwischen bin ich stolz auf das, was wir beide bisher erreicht haben.

Besonders schwierig war es, wenn Tom aufdrehte. Wir haben lange versucht, ihn dann zum Beispiel müde zu spielen und haben genau das Gegenteil bewirkt. Seitdem wir das wissen und ihn zu absoluter Ruhe verdonnern, ist es viel besser geworden. Dann ist Tom ein totaler Balljunkie. Leider findet er immer einen Dummen, der ihm was wirft (es muss auch kein Ball sein, ein Stock, Spielzeug oder Schneebälle tun es auch!), so dass nur intensive Erziehung hilft. Da sind wir noch dran. Das von der Hundeschule verordnete „Zwangsbekuscheln“ zur Verbesserung des Mensch-Hund-Systems ist dagegen inzwischen nicht nur akzeptiert, sondern gewünscht. Es sei denn, es ist eine Bürste im Spiel.... Tom hat Panik vor Schüssen, was Benni ja eher aufputschte (WO ist der Hase? ICH hol ihn! WO, WO??). Von ein paar jugendlichen Aussetzern abgesehen jagt Tom nicht.


Hm.... Ich hab es befürchtet....



Ich werde nun darüber nachdenken, ob ich darauf stolz sein kann oder mir Sorgen machen muss ...

Auch Web 2.0 erfordert Eigenverantwortung

Mich erstaunt diese Kritik der Stiftung Warentest an facebook & Co., die seit gestern wieder durch die Medien geistert und der Süddeutschen Zeitung die Seite 2 wert war. Kurz gesagt: Nichts davon ist irgendwie neu oder aufregend.

Klar: Mich stört der Umgang von facebook mit meinen Daten, wenn er nicht den gesetzlichen Mindestvorgaben entspricht. Und: Leider scheint es heutzutage so, dass man viele Menschen vor sich selbst schützen muss. Insofern sind solche Tests richtig und wichtig. Auch über den Begriff des Cyber-Mobbings, dem bewussten Verbreiten von falschen und/oder negativen Informationen über Andere im Netz, habe ich nie gründlicher nachgedacht.

Trotzdem halte ich die kategorische Verurteilung der Social Media Anbieter für überzogen.

  1. 1. Steht es jedem frei, solche Angebote zu nutzen. Es sollte nicht so getan werden, als könne man über die Verwendung der eigenen Daten gar nicht selbst bestimmen.

  2. 2. Sind die Angebote umsonst. Was also könnte der Geschäftszweck sein? Dies lässt sich häufig mit „Daten und Informationen“ beantworten! Daher sollte man sich genau diese Frage stellen, ob man das möchte...

  3. 3. Ist es grundsätzlich wichtig, gründlich darüber nachzudenken, was man von sich preisgibt. Sehr schön dazu die Süddeutsche Zeitung (Seite 2, Printausgabe 26.03.10): „Bevor ein privates Detail online veröffentlicht wird, sollte sich jeder Nutzer fragen, ob er damit leben könnte, wenn diese Informationen auf einem Plakat gegenüber seiner eigenen Wohnung abgedruckt wäre.“

Das beste System kann die Schwachstelle Mensch und seine Sorglosigkeit nicht ausschalten.


Warum tun das so wenige, beziehungsweise schockt es doch immer wieder Leute, wenn man ihnen erzählt, was man im Netz über sie gefunden hat? Ich vermute, dass viele ganz bewusst private Informationen über sich verbreiten und zwar aus dem gleichen Grund, der Tausende zu Castingshows treibt: Frei nach dem Motto, „Auch schlechte Werbung ist Werbung“, hofft doch der eine oder die andere, dass das, was über ihn/sie im Netz steht, entdeckt wird und ihn/ sie für einen Moment berühmt macht. Kann das sein? Ich halte es jedenfalls nicht für abwegig.

Vielleicht sollte man einfach mal aufhören, sich selbst so wichtig zu nehmen, dann relativiert sich einiges. Die wenigsten von uns sind Meinungsmacher oder Trendsetter. Das meiste, was die meisten von uns betrifft, interessiert die große weite Welt überhaupt nicht. Wenn man dies auf die Gefahr des Cyber-Mobbing überträgt, ist das auch gut so.

Homeopathy - there's nothing in it

www.1023.org.uk - Some skeptic friends of mine live in Leicester/ UK and take part in this event:
"At 10:23am on January 30th, more than 300 homeopathy sceptics nationwide will be taking part in a mass homeopathic overdose"

I follow them on twitter and post some comments about the topic myself. This is what another friend, who has a doctor in biology answered. I HAD to post this in public:

Me:
Still wondering why I should BUY homeopathic stuff intstead drinking water directly from my kitchen water-tap....

Answer:
"because you do not want give your many to these big bad pharmaceutical leviathans, but to those tiny little friend-of-the-earth type homoeopathic businesses. Hey, they do no animal testing,the production process is totally green because ther are no toxic end-or byproducts or intermediates. And they're not in it for the money anyway."

"here's how you become a true homoeopathic dealer and avoid facing poverty. Focus on a common Organon drug, say Echinacea. The usual dilution is a C30, i.e. dilute the "Urtinktur" 30 times by 1:100. Thus, if you buy 20 ml Echinacea Urtinktur, you have sufficient raw material for about 10^58 Liters Echinacea C30. (For comparison, the atlantic ocean has a volume of 354*10^18 Liters). Therefore, you will probably be unable to sell it all, I guess.
Yet: 20 ml of urtinktur come in at 11 Euro. Enough to sell 10 Million 20 ml bottles C30 at 8 Euro/unit.
What a cool business model."

And here is another topic related video I love:
I mused about the fact, whether I drink my own urine when drinking water from my water-tap, because it all ends in the same water-circle:
The answer on twitter was: I do!
"If homeopathy works, I drink my own piss"
I call that "homöopathische Eigenurintherapie" could somebody translate that? Leo couldn't ;-)

Aktion "Mehr Bildung in Blogs!"

Nach der messerscharfen Analyse meines Bannkreis-Blog-Vermieters Oliver habe ich mich ja bekanntermaßen kopfüber in die Internet-Social-Networking-Welt gestürzt und darüber schon einige sehr interessante Bekanntschaften gemacht.

Eine davon ist Melanie Unbekannt und ihr Blog www.literatenmelu.de

Dem Anspruch gerecht werdend, meinen eigenen Blog auch mal sinnvoll zu nutzen, hier mein Beitrag zu Melanies Aktion „Mehr Bildung in Blogs“ und der großen Frage, gegen welche Wand das Bildungssystem der Dichter und Denker eigentlich steuert.



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